Wein muss in den Weintemperierschrank?

Ein guter Wein benötigt die richtige Temperatur, damit er sein volles Aroma entfalten kann und man ihn so richtig genießen kann. Die Temperatur muss bei Weißweinen ebenfalls stimmen, wie bei Rotweinen auch. Weißwein wird in der Regel kühl getrunken. Rotwein hingegen benötigt eine Temperatur zwischen 14 und 18 Grad, damit er seinen vollen Geschmack entfalten kann. Wird Wein zu kühl gelagert, kann er seine Aromastoffe nicht freigeben und enthüllt somit sein volles Bouquet nicht. Warmer Wein hingegen schmeckt unangenehm und eigentlich nur noch alkoholisch. Dies bedeutet also, dass die richtige Weintemperatur ausschlaggebend für den Trinkgenuss ist. Was in der Gastronomie schon lange Zeit gang und gäbe ist, das wird mittlerweile auch in den privaten Haushalten Praxis – ein Weintemperierschrank.

Für diese Weintemperierschränke gibt es unterschiedliche Anbieter, dies Ergab auch schon der von uns durchgeführte Weinkühlschank Test. Die Schränke sind in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichem Fassungsvermögen erhältlich. Es kommt ganz auf den Wunsch und den Bedarf des Kunden an, für welchen Schrank er sich entscheidet. Für den privaten Haushalt eignen sich beispielsweise kleine Weinklimageräte für wenige Weinflaschen. Jedoch können auch größere Schränke mit einem Fassungsvermögen von über 200 Flaschen käuflich erworben werden.

Einen großen Vorteil bietet ein Weintemperierschrank, der über verschiedene Temperaturzonen verfügt. Auf diese Weise kann jeder Wein derart gelagert werden, dass der seine ideale Trinktemperatur erhält. Der Wein kann sofort nach dem Entnehmen getrunken werden, ohne dass noch zusätzliche Aktionen mit warmem Wasser oder Kühlmanschetten unternommen werden müssen. Für den Kauf entscheidend sind meist die Optik, dann technische Raffinessen sowie ein umweltfreundlicher Energieverbrauch und natürlich soll ein Weintemperierschrank die Qualität des Weines erhalten. Auch wenn dieser länger gelagert werden sollte.